Rudolf Valentino
(eigentlich: Rodolpho Guglielmi di Valentino)
Geboren am 06.05.1895 in Castellanetta (Italien)
Gestorben am 23.08.1926

 

Rodolpho Guglielmi di Valentino, der 1913 in die USA emigrierte, arbeitete zunächst als Tänzer bis er in seinen ersten Filmen als eleganter Gigolo zu sehen war. Durch den Film "Die vier apokalyptischen Reiter" , in dem er den Tangotänzer Julio verkörperte, wurde er über Nacht zum Star. Seine männliche und verführerische Ausstrahlung ließen ihn unangefochten zum einzigen männlichen Sexsymbol seiner Zeit werden. Der Mythos "Valentino" war geboren. Die Typisierung zum "Latin Lover" wurde jedoch Valentinos weitaus größerem schauspielerischen Potential nicht gerecht. Nur in eigenen Produktionen ("Der Adler" und "Der Sohn des Scheichs") durfte er auch  humorvolle und ironische Aspekte in seinen Rollen verkörpern.

Seine wichtigsten Filme:
"Die vier apokalyptischen Reiter" (1921)
"Der Scheich" (1921)
"Blut und Sand" (1922)
"Der junge Maharadschah" (1922)
"Moran of the Lady Letty" (1922)
"Der Adler" (1925)
"Der Sohn des Scheichs" (1926)

Sein heutiger Ruhm basiert zum großen Teil auf seinem skandalumwitterten Privatleben, seinen zahlreichen Affären und wilden Gerüchten. Die Traumhochzeit mit dem Stummfilmstar Pola Negri stand kurz bevor. Sein plötzlicher und früher Tod führte in Hollywood zu einer Massenhysterie. Mehrere seiner Fans sollen nach Erhalt der Nachricht Selbstmord verübt haben.